1706 stiftete Gräfin von Lehndorff in Rosengarten ein Kirchenhospital zur Verpflegung alter Leute. Es bestand bis gegen 1789.
Am 10. 1. 1868 wurde in Sensburg ein Frauen-Hilfsverein gegründet.
1872 errichtete eine weitere Reichsgräfin von Lehndorff in Rosengarten ein Waisenhaus für Mädchen und eine Kleinkinderschule. Sie richtete 1878 auch in Angerburg eine Kleinkinderschule ein.
1880 gründete Gräfin Lehndorff in Angerburg ein Siechenhaus, das in den folgenden Jahren zu einem Komplex aus mehreren Gebäuden vergrößert wurde. 1898 wurden die Einrichtungen um ein Heim für behinderte Kinder erweitert.
1898 erhielt Sensburg ein Waisenhaus.
1900 erhielt der Komplex in Angerburg den Status der Gemeinnützigkeit und wurde fortan Wohltätigkeitsanstalten Bethesda genannt.
1927 erhielt Sensburg ein Kreis-Altersheim.
Im Krüppelheim Soldau wurden während der NS-Zeit geistig und körperlich Behinderte getötet.
In Ukta gibt es ein Seniorenheim für 45 Personen in 1- und 2-Bett-Zimmern mit Dusche / WC, Notsignal, Telefon und Kabel-TV, das zu einem evangelischen Diakoniezentrum gehört. Medizinische Krankenpflege, Ultraschall- und EKG-Untersuchungen, eine Zahnarztpraxis, Beschäftigungstherapien, Turnen, physiotherapeutische Anwendungen und eine Bibliothek können in Anspruch genommen werden. Auch jetzt im Westen lebende Ostpreußen finden Aufnahme.
In Sensburg arbeitet eine Sozialstation der Johanniter.