Flüsse
Krutinna
Die Krutinna (polnisch Krutynia) ist 99,9 km lang und bildet viele Mäander. Sie entspringt im Großen Weißstein-See, durchquert mehrere Seen und die Johannisburger Heide, um in der Isnothen-Bucht des Beldahn-Sees zu münden. Sie wurde 1851 reguliert, ist aber trotzdem naturbelassen und Achse der Landschaftsreservate Krutinna am Oberlauf und Untere Krutinna (Krutynia Dolna).
Im Oberlauf nehmen in der Sommerzeit manche Steine nach Erwärmung des Wassers eine blutrote Farbe an (Blutsteine). Sie sind von der Algenart Hildebrandtia rivularis überwachsen, deren Chlorophyll zu dieser Zeit von roten Pigmenten überdeckt wird. Dazu kommt der Süßwasserschwamm Euspongilla lacrustris. Um die Blutsteine ranken sich zahlreiche Sagen.
Pissek
Der Pissek (polnisch Pisa) entspringt dem Roschsee und mündet nach 80,4 km bei Nowogrod in die Narew. Er wird bis zu 2 m tief und besitzt ein Gefälle von 25 cm / km. Der Fluss hat viele Mäander gebildet. Er durchfließt Tiefebenen und Sumpfgebiete. Der Name geht auf das prußische Wort "pisa" = Sumpf zurück. Im Deutschen hieß der Fluss auch Galinde (nach den Galindern), auch der Name Pischfluss tauchte auf. Der Pissek war zur Ordenszeit doppelt so breit wie heute. 1795 wurde er reguliert.
Alle
Die Alle (polnisch Lyna, russisch Lava) entspringt nördlich von Neidenburg bei Lahna, fließt durch den Lansker See (Jezioro Lanskie) und mündet nach 220 km bei Wehlau (russisch Znamensk) in den Pregel (russisch Pregolja).
Lyckfluss
Der Lyckfluss (polnisch Elk) entspringt im Borker Forst und durchströmt den Laschmiadensee, den er bei Groß Malinowken verlässt, und gelangt dann in den Stradauner See. Am Ende seiner Existenz ergießen sich die Wasser des Lyckflusses in den Bobr (Biebrza).
Malkienfluss
Der Malkienfluss (polnisch Lega) speist den Großen Sellmentsee.
Angerapp
Polnisch Wegorapa, russisch Angrapa. Die Angerapp beginnt am Mauersee und vereinigt sich nach 153 km bei Insterburg (russisch Cernjahovsk) mit der Inster (russisch Instruc) zum Pregel. Der Fluss wurde 1856 bei Angerburg kanalisiert.
Omulef
Polnisch Omulew. Der Fluss wurde 1934 reguliert.
Weitere Flüsse
Babant, Bogumiller Fließ, Gablickfluss, Goldap (polnisch Goldapa), Golubica, Jarke (Jarka), Johannisfluss (Wincenta), Konopka, Kottlafluss, Neide (Nida), Orschütz (Orzyc), Ostkanal (Jerutka), Pissowoda-Fließ, Preußenfließ (Dabrowka), Puppener Fluss (Struga), Rohrbach (Dziekalowka), Rosogga (Rozoga), Rostker Fluss, Rybnica, Skottau (Szkotowka), Soldau (Dzialdowka), Sparker Fließ, Sury-Fließ, Swiecek, Turoschelner Fließ (Turosl), Waldpusch (Walpusza), Westkanal (Radostowka), Wilkus
Seen
Spirding-See
Der Spirding-See (polnisch Jezioro Sniardwy) ist 113,8 km² groß und heißt als größter See Masurens auch das "Meer von Masuren". Der Beckensee erstreckt sich in mehrere größere Buchten (Beldahnsee (Jezioro Beldany) 9,44 km², 12,4 km lang, 1,5 km breit, 46 m tief, ein See mit hohen sandigen Ufern, bestanden mit Rottannen und Kiefern, mit mehreren zusammen 0,033 km² großen bewaldeten Inseln, Sexter-See (Jezioro Seksty) 7,8 km², Warnold-See (Jezioro Warnolty), Nikolaiker See (Jezioro Mikolajskie), Jezioro Kaczerajno, Tuchlinner See (Jezioro Tuchlin)) und bedeckt mit ihnen eine Fläche von über 130 km² (West-Ost-Ausdehnung 22,1 km, Nord-Süd-Ausdehnung 13,4 km). Er ist bis zu 23,4 m tief. Das Ufer ist zur Hälfte sumpfig. Im südlichen Teil des Sees gibt es die beiden Inseln Langenwerder und Teufelswerder (Czarci Ostrow), außerdem die Halbinseln Spirdingswerder (Szeroki Ostrow) und Friedrichswerder (Kaczor), die über Dämme mit dem Festland verbunden sind. Der Spirding-See bildet ein Rückzugsgebiet für Tiere und Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind.
Der Beldahnsee und der Nikolaiker See sind in die Wasserklasse II eingestuft (das Wasser ist für Erholung und Tierzucht geeignet und nach Aufbereitung trinkbar).
Mauersee
Der Mauersee (polnisch Jezioro Mamry), früher auch als Angerburgischer See bezeichnet, ist 104 km² groß. Der buchtenreiche Beckensee ist 20 km lang und im Norden bis 38,5 m tief. Der Mauersee wird aus mehreren Becken gebildet, die eigene Namen besitzen: Mauersee im engeren Sinn, Schwenzait-See (Jezioro Swiecajty), Dargainen-See (Jezioro Dargin), Kissain-See (Jezioro Kisajno) 19,5 km², Doben-See (Jezioro Dobskie), Lababsee (Jezioro Labap), Kirsaitensee (Jezioro Kirsajty) und Bodmasee. Die Angerapp bildet den Abfluss nach Norden. Die Hebung des nördlich vorgelagerten Landes um 4 mm pro Jahr führt zur Erweiterung des Sees. Beim Bau einer Wassermühle 1490 wurde der Mauersee um 2 - 3 m angestaut und 1520 durch Vergrößerung des Stauwehrs um weitere 2 - 3 m. Der Grund des Sees weist viele Steine und Sandbänke auf. Im Mauersee liegt die Insel Upalten und im Doben-See die Kormoran-Insel und die Glima-Insel. Alle Inseln stehen unter Naturschutz. Der Mauersee ist in die Wasserklasse I eingestuft (das Wasser ist ohne Aufbereitung trinkbar).
Löwentin-See
Der Löwentin-See, auch Lötzener See genannt (polnisch Jezioro Niegocin), ist 26,04 km² groß, 10,8 km lang, 4,8 km breit und 39,7 m tief. Im östlichen Teil liegt die 0,039 km² große Insel Graiwer. Im Süden gibt es 2 Buchten: Saiten-See (Jezioro Boczne) und Großer Mialk-See.
Roschsee
Polnisch Jezioro Ros. Er hieß im 19. Jahrhundert auch Warschausee und ist ein Rinnensee in Form des Buchstabens S mit einer Fläche von 18,877 km² und einer größten Tiefe von 31,8 m. Das Ufer ist überwiegend sumpfig, im Süden zwischen Lupken und Ruda jedoch hoch und bewaldet. Der See bildet zwei Halbinseln: auf der einen liegt die Siedlung Faulsbruchwerder, auf der anderen das Dorf Pilchen. In den See münden der Wilkus aus dem Kesselsee, der Swiecek aus dem Jezioro Borowe und die Konopka. Der Pissek verlässt den Roschsee.
Raygrod-See
Polnisch Jezioro Rajgrodzkie, 15 km².
Großer Sellmentsee
Polnisch Jezioro Selmet Wielkie, 12,78 km². Er liegt östlich von Lyck bei Mrossen und wird durch den Malkienfluss gespeist.
Rheinscher See
Polnisch Jezioro Rynskie, tiefer Rinnensee, 11,3 km². Er ist in die Wasserklasse I eingestuft.
Niedersee
Polnisch Jezioro Nidzkie, 10,2 km², 23 km lang, 3,8 km breit, 24 m tief. Auf dem See befinden sich 13 Inseln. Der See ist ein Landschaftsschutzgebiet. Deshalb herrscht Motorbootverbot. Die Ufer sind bewaldet.
Laschmiadensee
Polnisch Jezioro Lasmiady, 8,85 km², mit Uloffkesee (Jezioro Ulowkie) und Reckentsee (Jezioro Rekaty) 13,6 km². Er wird vom Lyckfluss durchströmt.
Muckersee
Polnisch Jezioro Mokre, 8,46 km², 7,7 km lang, 1,6 km breit, 51 m tief. Das Ufer ist bewaldet. Auf dem See gibt es 5 Inseln mit einer Gesamtfläche von 0,05 km²; die beiden größeren davon sind bewaldet. In der Nähe liegt das 1,037 km² große Naturschutzgebiet "Königskiefer" (Krolewska Sosna). Ein weiteres 1,058 km² großes Naturschutzgebiet (Zakret) beherbergt Mischwald mit kleinen verwachsenden Seen, umgeben von Torfmoor mit seltenen Pflanzen: Knabenkraut, Seerose und Goldkopflilie.
Lucknainer See
Am Lucknainer See (polnisch Jezioro Luknajno) wurde 1977 ein 7,1 km² großes ornithologisches Reservat eingerichtet, wo etwa 1.000 Höckerschwanenpaare leben. Es fand Eingang in die Liste der Biosphärenreservate der UNESCO und in die internationale Konvention Ramsar. Der See ist Ruhe- und Futterplatz für Zugvögel.
Pogobin-See
Der 6,79 km² große und 90 cm tiefe See (polnisch Jezioro Pogobie Wielkie) ist ein Naturschutzgebiet. Hier brüten seltene Wasser- und Sumpfvogelarten. Auf dem See liegt die Insel Ostrow Wielki. Das Ufer des Sees ist sumpfig.
Großer Kalbensee
Polnisch Jezioro Kalwa, 5,24 km². Er hat die Form eines Hufeisens. Der Große Kalbensee ist in die Wasserklasse II eingestuft.
Gehlandsee
Polnisch Jezioro Gieladzkie, 4,76 km², 6,9 km lang, 1,7 km breit, 27 m tief. Das Ufer bildet viele Buchten und Halbinseln, die Umgebung ist hügelig. Auf dem See liegt die Insel Ostrow Wielki und mehrere kleine Inseln, wo Kormorane ihre Nistplätze haben.
Lehleschker See
Polnisch Jezioro Leleskie, 4,47 km²
Lyck-See
Polnisch Jezioro Elckie, 4 km². Er ist bis zu 57 m tief. Der Lycksee wurde durch einen eiszeitlichen Gletscher geformt.
Weißsee
Polnisch Jezioro Biale, 3,59 km², 5 km lang, 1,5 km breit, 31 m tief. Das Ufer bildet viele Buchten und Halbinseln. Im nördlichen Teil befinden sich 4 bewaldete Inseln mit Nistplätzen von Kranichen.
Rheinsweinsee
Polnisch Jezioro Ranskie, 2,94 km², 3,8 km lang, 1,5 km breit, 8 m tief. Auf dem See ist eine bewaldete Insel.
Drusener See
Polnisch Jezioro Zdruzno, 2,51 km², 3km lang, 1,5 km breit, 26 m tief. Das Ufer ist bewaldet.
Siewener See
Polnisch Jezioro Zywy, 2,5 km². Teilweise vorwiegend mit Erlen bewachsenes Steilufer. Auf dem See befinden sich zahlreiche Inseln. Das Wasser ist klar, jedoch wuchert Schlingkraut im Wasser.
Großer Babantsee
Polnisch Jezioro Babiety Wielkie, 2,5 km², 5 km lang, 1,2 km breit, 65 m tief.
Großer Sixdroi-See
Polnisch Jezioro Zyzdroj Wielkie, 2,11 km², 4,2 km lang, 800 m breit, 14 m tief. Das Ufer ist hoch und mit Nadelbäumen bestanden. Auf dem See ist eine bewaldete Insel.
Sorquitter See
Polnisch Jezioro Lampackie, 1,99 km², 3,4 km lang, 1 km breit, 38,5 m tief. Im südlichen Teil des Sees liegt eine bewaldete Insel.
Großer Wiartelsee
Polnisch Jezioro Wiartel. Der See besteht aus zwei Teilen: östlich das Hauptgewässer und nördlich der Jezioro Przylasek. Die Fläche des Sees beträgt 1,786 km², er wird bis zu 29 m tief. Im See befinden sich 4 Inseln, zusammen 0,012 km² groß, die größte davon 0,008 km². Der Große Wiartelsee hat ein flaches Ufer.
Langendorfer See
Polnisch Jezioro Dluzec, 1,23 km², 3,1 km lang, 800 m breit, 20 m tief.
Gartensee
Polnisch Jezioro Gardynskie, 0,83 km², 1,3 km lang, 900 m breit, 11,5 m tief. Wasserlilie, Pfeilkraut und Wasserpest wachsen hier sehr üppig.
Golluber See
Der Golluber See (polnisch Jezioro Golubie oder Jezioro Golubskie) liegt bei Gollubien und Szczudlen, 18 km nordöstlich von Lyck. Er hat nach geodätischer Messung eine Fläche von 0,83 km², nach bathymetrischer Messung aber lediglich 0,61 km². Der See besitzt eine lang gestreckte Form; seine Uferlänge beträgt 5.325 m. Der See ist flach: Seine größte Tiefe beträgt 4,20 m, seine mittlere Tiefe 1,90 m. Der Seegrund hat nur leichtes Gefälle und eine dicke Schicht aus Torf und Schlamm. Der größte Teil des Seeufers ist niedrig. Ein Viertel des Ufers grenzt an Wohnsiedlungen, ein weiteres Viertel an kultiviertes Ackerland sowie die Hälfte an Brach- und Weideland. Der direkte Eintrag von Stoffen durch die Anwohner und der indirekte Eintrag von Anbauflächen führen zur Eutrophierung des Ökosystems des Sees. Der See verfügt über einige unbedeutende Zuflüsse in Form von Meliorationsgräben, die verschmutzten Quellen entspringen. Der Wasserabfluss erfolgt über den Fluss Golubica, der im südlichen Teil des Sees entspringt und in den Großen Sellmentsee mündet. Das Wasser ist gut durchwärmt und die geringe Abnahme des Sauerstoffgehalts im Verlauf des Jahres hat keinen negativen Einfluss auf die Lebensverhältnisse der Fische. Wenn eine Eisdecke lange bestanden hat und es keinen Wasserzufluss gegeben hat, kommt es zu einem Sauerstoffdefizit. Dieses Sauerstoffdefizit im Winter bedroht den Fischbestand. Der Golluber See ist ein Becken, dessen Alterungsprozess weit fortgeschritten ist. Es kommt zu starker Verlandung des Sees. Der Pflanzenwuchs wird die Oberfläche vollständig bedecken, gegenwärtig sind 40 Prozent der Oberfläche über der Wasserlinie und 60 Prozent unterhalb der Wasserlinie bewachsen. Die Vegetation über der Wasserlinie wird von Schilfrohr dominiert, das in Ufernähe einen geschlossenen Gürtel bildet. Als schwimmende Pflanzen treten unter anderen Wasserlinsen und eine Aloeart auf. Der Pflanzenwuchs unter der Wasserlinie bildet auf dem Grund dichte ausgedehnte Unterwasserwiesen.
Kottlasee
Polnisch Jezioro Kociol, 0,8 km².
Ganter See
Polnisch Jezioro Gant, 0,77 km², 2,7 km lang, 400 m breit, 26 m tief. Der See ist von Wald umgeben.
Lampaschsee
Polnisch Jezioro Lampasz, 0,76 km², 4 km lang, 400 m breit, 23 m tief. Die Ufer sind größtenteils bewaldet.
Engelsteiner See
Polnisch Jezioro Wegielsztynskie, 0,74 km².
Großer Guszinsee
Polnisch Jezioro Guzianka Wielkie, 0,72 km², 29 m tief.
Ublicksee
Der Ublicksee (polnisch Jezioro Uplik), 0,61 km², 2,6 km lang und 500 m breit, bildet ein 0,08 km² großes Reservat für eine Reiherkolonie (Czaplisko Lawny Lasek). Die Ufer tragen hohe Tannen und Kiefern.
Kurwick-See
Polnisch Jezioro Kierwik, 0,6 km², 1,5 km lang.
Kleiner Babantsee
Polnisch Jezioro Babiety Male, 0,57 km², 2,5 km lang.
Krutinner See
Polnisch Jezioro Krutynskie, 0,55 km², 2 km lang, 500 m breit, 3 m tief. Der See gehört zum Naturschutzgebiet Krutinna.
Kleiner Sixdroi-See
Polnisch Jezioro Zyzdroj Male, 0,51 km².
Pupper See
Polnisch Jezioro Spychowskie, 0,5 km².
Duß-See
Polnisch Jezioro Dus, 0,42 km², 800 m lang.
Kleiner Guszinsee
Polnisch Jezioro Guzianka Male, 0,42 km², 13,3 m tief.
Kleiner Pustnick-See
Polnisch Jezioro Pustnik Male, 0,33 km².
Kuno-See
Polnisch Jezioro Kujno, 0,3 km², 1,5 km lang, 320 m breit, 5,5 m tief. Die Ufer sind hügelig und bewaldet.
Lißuhner See
Polnisch Jezioro Lisunie. Der zuwachsende Waldsee ist 0,16 km² groß und ein Reservat für seltene Wasser- und Sumpfpflanzen.
Niedayno-See
Sein Wasserspiegel wurde 1875 um 3,5 m abgesenkt.
Krzywer See
Polnisch Jezioro Krzywe. Sein Wasserspiegel wurde 1875 um 3 m abgesenkt.
Talter Gewässer
Polnisch Jezioro Talty, Rinnensee, 16 km lang, 50,8 m tief. Es ist in die Wasserklasse II eingestuft.
Szonstag-See
Polnisch Jezioro Szostak. Durch den Bau eines Kanals zum Laschmiadensee wurde sein Wasserspiegel 1867 um 5,60 m abgesenkt.
Pierwoysee
Polnisch Jezioro Pierwoj. Der See wächst zu und steht unter Naturschutz.
Großer Wongelsee
Polnisch Jezioro Wagiel, Rinnensee. Sein Wasserspiegel wurde 1873 um 6,24 m abgesenkt.
Wiersbauer See
Polnisch Jezioro Wierzbowskie, Rinnensee.
Schoßsee
Polnisch Jezioro Czos, Rinnensee.
Juno-See
Polnisch Jezioro Juno, Rinnensee.
Kerstinower See
Polnisch Jezioro Kierzstanowskie, Rinnensee
Jezioro Szigiel Dejnowskie
Pillacker See
Polnisch Jezioro Pilakno. Er ist 63 m tief.
Aryssee
Polnisch Jezioro Orzysz. Durch Regulierungsarbeiten (Bau von Ober- und Unterkanal) in den Jahren 1861 - 1867 wurde der Wasserspiegel um fast 2 m gesenkt.
Jezioro Tejsowo
Dopker See
Polnisch Jezioro Dobskie, Rinnensee.
Großer Schobensee
Polnisch Jezioro Sasek Wielkie. Er ist in die Wasserklasse II eingestuft.
Jejodszyn-See
Polnisch Jezioro Jegocin. Er ist in die Wasserklasse II eingestuft.
Widminner See
Polnisch Jezioro Wydminskie. Er wurde 1865 - 1867 um 2,7 m gesenkt und ist nun nur noch 10 m tief.
Weitere Seen

Schnittker See
Großer Baitkowen-See (polnisch Jezioro Bajtkowskie Duze), Kleiner Baitkowen-See (Jezioro Bajtkowskie Male), Großer Ballauer See (Jezioro Forsznit), Jezioro Bawelno, Biallaer See (Jezioro Biale), Biallolafker See (Jezioro Bialolawki), Billsee (Jezioro Dlugie), Birkensee (Jezioro Glebowko), Bittkower See (Jezioro Bitkowskie), Jezioro Borowe, Braynicker See (Jezioro Brajnickie), Budensee (Jezioro Kuc), Buwelnosee (Jezioro Ublik Wielkie), Czarner See (Jezioro Czarne), Jezioro Debniak, Deyguhnsee (Jezioro Dejguny), Dluszeksee (Jezioro Dluzek), Dorfsee (Jezioro Plasutno), Jezioro Druglin Male, Dybower See (Jezioro Dybowskie), Engensee (Jezioro Biale), Fauler See (Jezioro Mazanskie), Gablick-See (Jezioro Gawlik), Großer Gallsee (Jezioro Dgal Wielkie), Großer Garbasser See (Jezioro Garbas Duze), Gielanssee, Gimmensee (Jezioro Gim), Goldaper See (Jezioro Goldap), Goldapgar-See (Jezioro Goldapiwo), Gonsker See (Jezioro Przytulskie), Grabnicker See (Jezioro Grabnik), Grammer See (Jezioro Gromskie), Groß-Notister See (Jezioro Mierzejewskie), Groß-Rauschken-See (Jezioro Ruskie), Groß-Rogaller See (Jezioro Rogale Wielkie), Groß-Strengelner See (Jezioro Stregiel), Jezioro Guber, Gusker See (Jezioro Guskie), Gutter See (Jezioro Skrodzkie), Haarschen-See (Jezioro Harsz), Hanselowsee (Jezioro Henzelewo-Jedzelewo), Haschner-See (Jezioro Lazno), Hausensee, Hessen-See (Jezioro Wojnowo), Ilawkisee (Jezioro Ilawki), Insel-See (Jezioro Druglin Duze), Ixtsee (Jezioro Juksty), Großer Jagdsee, Kleiner Jagdsee, Jagodnensee (Jezioro Jagodne), Jedwabno-See, Jezioro Kalen, Großer Kalgiener See (Jezioro Kolowin), Klein-Lenkuker See (Jezioro Lekuk), Klein-Oletzkoer See (Jezioro Oleckie Male), Klein-Rogaller See (Jezioro Rogale Male), Klimmeck-See (Jezioro Konik), Jezioro Kociolek, Kösnicksee (Jezioro Kosno), Kownatker See (Jezioro Kownatki), Kruglinner See (Jezioro Kruklin), Krumme Kutte (Jezioro Krzywa Kuta), Großer Kukowker See (Jezioro Kukowino), Großer Labuhnen-See (Jezioro Labuny Duze), Langsee, Layßer See, Lemning-See (Jezioro Lemiet), Großer Lenkssee (Jezioro Lesk), Großer Lepacker See (Jezioro Lepaki Duze), Kleiner Lepacker See (Jezioro Lepaki Male), Lipinsker See (Jezioro Lipinskie), Loier See (Jezioro Przeros), Großer Maitzsee (Jezioro Majcz Wielkie), Kleiner Maitzsee (Jezioro Majcz Male), Jezioro Malinowko, Malschöwer See (Jezioro Malszewskie), Marczinawollaer See (Jezioro Buwelno), Großer Margensee (Jezioro Sawinda Wielkie), Kleiner Margensee (Jezioro Sawinda Male), Marinowosee, Marxöwer See (Jezioro Marksoby), Großer Mierunsker See (Jezioro Mierunskie Wielkie), Mittelpogobier See (Jezioro Pogubie Male), Jezioro Mleczowka Duza, Muxtsee (Jezioro Zawadzkie), Narthsee (Jezioro Swietajno), Großer Nawiadter See (Jezioro Nawiady), Jezioro Ogrodek, Oletzkoer See (Jezioro Olecko Wielkie), Omulef-See (Jezioro Omulew), Orlener See (Jezioro Orlo), Großer Ottersee (Jezioro Kepno Duze), Pammer-See (Jezioro Pamer), Pillwung-See (Jezioro Pilwag), Possessern-See (Jezioro Pozezdrze), Proberg-See (Jezioro Probarskie), Prosolasker See (Jezioro Brzozolasek), Przepiorker See (Jezioro Przepiorka), Rauwelnosee, Reckauer See (Jezioro Rekowe), Regelnitzer See (Jezioro Regelskie), Reihersee, Rostker See (Jezioro Rostki), Rumetensee (Jezioro Romoly), Salentsee (Jezioro Salet), Sarker See (Jezioro Szarek), Schimonker See (Jezioro Szymon), Schluchten-See (Jezioro Zdrezno), Schnittker See (Jezioro Inulec), Kleiner Schobensee (Jezioro Szoby Male), Schönsee (Jezioro Zawadzkie), Großer Schwalgsee (Jezioro Szwalk Wielkie), Schwarzer See (Jezioro Czarne), Sdeder See (Jezioro Zdedy), Sedranker See (Jezioro Sedraneckie), Seedanziger See (Jezioro Sedanskie), Jezioro Seneczek, Skomentner See (Jezioro Skometno), Skottau-See (Jezioro Szkotowskie), Jezioro Slepieniec, Jezioro Smolak, Soltmahner See (Jezioro Soltmany), Sonnau-See (Jezioro Sunowe), Sontag-See (Jezioro Zyndakie), Statzer See (Jezioro Stackie), Stradauner See (Jezioro Stradunskie), Stromsee (Jezioro Stromek), Strudelsee (Jezioro Dobrzyn), Jezioro Szlam, Talfrieder See (Jezioro Haleckie), Kleiner Taltersee (Jezioro Taltowisko), Taitasee (Jezioro Tajty), Tatarensee, Tiefensee (Jezioro Nozyce), Tirklo-See (Jezioro Tyrklo), Jezioro Ublik Male, Waldpuschsee (Jezioro Walpusz), Weinowsee, Wilkussee (Jezioro Wilkus), Großer Wolfsee (Jezioro Mieczowka), Woszeller See (Jezioro Woszczelskie), Jezioro Zielone
Kanäle
Johannisburgischer Kanal
Sein polnischer Name lautet Kanal Jeglinski. Er verbindet den Spirding-See mit dem Roschsee.
Kanal von Lötzen
Er verbindet den Mauersee mit dem Löwentin-See.
Masurischer Kanal
Polnisch Kanal Mazurski. Das Projekt sollte die Masurische Seenplatte über Alle und Pregel mit der Ostsee verbinden. Mit dem Bau wurde 1911 begonnen. Die Arbeiten wurden nur bis zum 1. Weltkrieg fortgeführt. Erst 1934 wurde weitergebaut. 1942 kamen die Arbeiten zum Erliegen. Das Kanalbett lief voll Wasser. Auf 51 km sollte ein Höhenunterschied von 111,2 m überwunden werden, wozu 10 Schleusen geplant waren. Durch die Teilung Ostpreußens nach dem 2. Weltkrieg in einen russischen und einen polnischen Teil und durch den Trend zur Verlagerung von Transport auf die Straße ist die Realisierung des Projekts ökonomisch nicht mehr sinnvoll.
Kossel-Kanal
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