1752 wurde Neidenburg Sitz eines Steuerrates für die Städte der Umgebung. Später gab es hier ein Finanzamt. Auch Arys hatte im 18. Jahrhundert einen Steuerrat, der bis 1809 existierte.
Von 1788 - 1859 hatte die Generallandschaftsdirektion ihren Sitz in Angerburg. Sie unterhielt ein bis 1818 funktionierendes Kreditsystem für adlige Gutsbesitzer, wodurch diese Kapital für Investitionen erhielten.
1820 bekam Sensburg eine Kreiskasse und ein Kreissteueramt sowie Angerburg eine Kreiskasse.
1858 wurde in Neidenburg eine Kreissparkasse gegründet, 1867 die Darlehnskasse und Kreditbank Sensburg, 1890 der Spar- und Darlehenskassenverein Nawiadt, 1891 der Raiffeisen-Darlehenskassen-Verein Peitschendorf, 1892 der Darlehnskassen-Verein Schimonken, 1893 Darlehnskassen-Vereine in Nikolaiken, Alt-Ukta und Nakomniaden, 1894 der Darlehnskassen-Verein Sensburg, 1895 der Darlehnskassen-Verein Sorquitten-Kamnionken-Ribben, 1903 der Darlehenskassen-Verein Ribben und 1904 der Darlehnskassen-Verein Warpuhnen.
1881 gab es in Johannisburg, Neidenburg und Prostken ein Hauptzollamt und in Mierunsken ein Nebenzollamt. In Dlottowen existierte ein Grenzzollamt und in Bialla ein Zollamt.
Bis zum Ende des 2. Weltkriegs existierte in Neidenburg eine An- und Verkaufsgenossenschaft (Raiffeisen).
Heute gibt es in Ortelsburg eine Genossenschaftsbank und in Soldau die Banken PKO BP, BPH-PBK und eine Genossenschaftsbank.